01.03.10 Frischer Wind beim 2. iGZ-Landeskongress Nord in Bremen!
Rund 200 Vertreter aus der Politik, Wirtschaft und Zeitarbeitsbranche sowie die Referenten trafen sich am 10 Februar im Maritim Congress Centrum Bremen zum zweiten iGZ-Landeskongress Nord. Empfangen wurden die Teilnehmer neben Bettina Schiller (iGZ-Landesvorsitzende für Bremen und Bundesvorstandsmitglied) von der iGZ-Landesbeauftragten Frauke Schacht (Niedersachsen), von Angelo Wehrli (Hamburg) und von Andreas Bückel (Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern). Ebenfalls anwesend war das LANDWEHR L1- Vertriebsteam mit einem Informationsstand. Während der Pausen stand das LANDWEHR-Team dem interessierten Publikum für Fragen zur Verfügung. Die gesamte Veranstaltung stand unter dem Motto „Mit frischem Wind kraftvoll aus der Flaute“, mit dem auf die bedeutende Rolle der Zeitarbeit vor, während und nach der Krise verwiesen werden sollte.
Die Begrüßung der Gäste übernahm Bettina Schiller. Danach ergriff die Bremer Senatorin für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales, Ingelore Rosenkötter, das Wort. Das Thema ist seit dem Missbrauch der Zeitarbeit durch eine große Drogeriekette in aller Munde, und auch die Senatorin ging auf das Thema hauseigene Zeitarbeitsfirma ein. Lohndumping und Kostenredu-zierung seien dabei Maßnahmen gewesen, die Zeitarbeit verwerflich erscheinen lasse. „Das Risiko der Zeitarbeit muss einen gerechten Preis bekommen“, appellierte sie für einvernehmliche Lösungen. Die Politik müsse nun die Rahmenbedingungen schaffen. Die iGZ-Landesvorsitzende Bettina Schiller widersprach in ihrer Rede. Ein politisches Eingreifen könne immer nur das letzte Mittel sein. Die Probleme seien vielmehr durch tarifliche Regelungen zu lösen. Sie sei sicher, dass die bald anstehenden Tarifverhandlungen der Sozialpartner zu einem guten Ergebnis führen werden. Gute Zeitarbeit bedeute „eine passende Flexibilität“, ein festes Arbeitsverhältnis mit passender Entlohnung, das Ende des Unterbieterwettbewerbs, die Wertschätzung der Arbeit und ein Mindestlohn.
Nicht minder engagiert wie die Bremer iGZ-Landesbeauftragte referierten anschließend mehrere Experten zum Thema Zeitarbeit. Auf großes Interesse stieß auch der Beitrag von RA Dr. Oliver Bertram, der die vielfältigen Aspekte des Interim-Managements beleuchtete. Der Rechtsanwalt verwies zudem auf die Gefahren der Scheinselbstständigkeit und gewährte unter anderem zudem einen professionellen Einblick in die juristischen Blickpunkte von Dienstverträgen. Mit einem Gang über die Fachausstellung „Dienstleister der Zeitarbeitsbranche“ endete der iGZ-Landeskongress Nord in Bremen. Die Reihe seiner Landeskongresse setzt der iGZ mit dem iGZ-Landeskongress Baden-Württemberg am 24. März im SI Millenium Ressort Hotel in Stuttgart fort. Auch hier wird das LANDWEHR L1-Team wieder vertreten sein.
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