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24.06.08| <b>iGZ feiert zehnjähriges Bestehen in Hamburg!</b>

24.06.08| iGZ feiert zehnjähriges Bestehen in Hamburg!



Mit einem Bundeskongress hat der iGZ (Interessenverband deutscher Zeitarbeitsunter-nehmen e.V) am 03./04. Juni sein zehnjähriges Bestehen gefeiert. Rund 400 Teilnehmer konnten im Grand Elysee Hotel in Hamburg begrüßt werden, darunter auch das LANDWEHR-Team. Der mittlerweile mitgliederstärkste Zeitarbeitsverband bot den Gästen unter dem Motto „iGZ fairändert Zeitarbeit“ ein vielfältiges Programm. Neben Vorträgen, einem buntem Abendprogramm und der Mitgliederversammlung gab es wieder eine Ausstellung der Dienstleister der Branche. Das LANDWEHR L1-Team präsentierte an seinem Infostand neueste Informationen rund um die bewährte Softwarelösung für die Zeitarbeit. Erstmalig waren auch die neuen polnischen LANDWEHR-Mitarbeiter vertreten, die intensive Gespräche mit vielen Interessenten führten und Informationen aus erster Hand über die Situation der Zeitarbeit in Polen bieten konnten.

Die Wahlen der Mitgliederversammlung ergaben einige Veränderungen: der iGZ-Landesbeauftragte für Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern setzte sich gegen seine Mitkandidaten, den ehemaligen Vorsitzenden Volker Homburg und den iGZ-Regionalkreisleiter NRW, Hans-Joachim Scharrmann, durch. Als Vertreter wurden Georg Sommer (Augsburg) und Ariane Durian (Karlsruhe) in ihren Ämtern bestätigt. Zu Beisitzern wurden Martin Gehrke (Duisburg), Dr. Ansgar Lauterbach (Berlin), Jürgen Nodop (Hamburg) und Bettina Schiller (Bremen) gewählt.

Für die Festrede am 04. Juni konnte der Bundesarbeitsminister Olaf Scholz gewonnen werden, der deutliche Worte fand: „Mich finden sie auf der Seite der Zeitarbeitsbranche!“ Der Minister sprach sich für die Einführung vor allem branchenbezogener Tarif-Mindestlöhne aus. Formal seien in Deutschland nun alle Voraussetzungen für die Aufnahme der Zeitarbeitsbranche in das Arbeitnehmer-Entsendegesetz erfüllt, so wie es die Bundesregierung vor einigen Monaten verabredet habe. Die notwendigen Anträge seien von den Arbeitgeberverbänden iGZ und BZA sowie den DGB-Gewerkschaften gestellt. „Ich bin sicher, dass sich die Vernunft bei allen Beteiligten am Ende durchsetzt“, setzte der Minister ein Signal – und bekam dafür vom iGZ-Bundesvorsitzenden Olaf Richter als optische Unterstützung symbolisch eine Kelle mit der Aufschrift „Grünes Licht für den überfälligen Mindestlohn in der Zeitarbeitsbranche“ überreicht.

Bereits am Tag zuvor feierte der iGZ seinen runden Geburtstag mit einem lockeren Mix aus Talk und Unterhaltung. Den Abschluss der zweitägigen Veranstaltung bildete eine von iGZ-Bundesgeschäftsführer Werner Stolz moderierte Expertenrunde aus den Bereichen Wirtschaft, Gewerkschaften und Wissenschaft zum Thema „Vernünftige Rahmenbedingungen einer FAIR-änderten Zeitarbeit“.

Am LANDWEHR-Infostand ergaben sich interessante Fachgespräche.



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