15.09.09 Gebäudereiniger SRG implementiert L2 - modernes Betriebssystem für das Unternehmen!
Die Einführung eines neuen Software-Systems ist für Unternehmen - auch und gerade in der Gebäudereinigung - ein mühevoller Vorgang. Er kostet Zeit und Geld und erfordert persönliches Engagement der Beteiligten. Aber er lohnt sich in verschiedener Hinsicht. Lesen Sie Auszüge aus dem Erfahrungsbericht, der in der Branchenzeitschrift des Gebäudereinigerhandwerks, "Rationell reinigen", im September 2009 erschienen ist.
Bei den Bemühungen um eine neue Software stand bei der SRG Stuttgarter Reinigungs-Gesellschaft am Anfang – wie könnte es anders sein – eine Bestandsaufnahme im Vordergrund. Dabei ging es, so berichtet Prokurist Ralph-Dieter Jedermann, insbesondere um die Klärung der Fragen: Welche Aufgaben sollen künftig mit der EDV abgedeckt werden und welche betriebswichtigen Informationen lassen sich verständlich und ohne großen Aufwand zur Verfügung stellen.
Weiter galt es zu klären, ob vorhandene Kunden-Informationen aus den üblichen Software-Bausteinen wie Word, Excel oder Powerpoint ohne großen Aufwand in eine einzige Software übernommen werden können – ohne zwischen verschiedenen Datenbanken hin und her springen zu müssen. Eine Fülle von Fragen stand also im Raum. Und da Gebäudereiniger in der Regel keine Software-Spezialisten sind, wie SRG-Geschäftsführer Wolfram Zschiesche betont, kam eine weitere Frage schnell hinzu. Und die lautete: Wer kann helfen? Die Vorschläge reichten von einer Befragung der Innung und Kollegen über Internet-Suche bis zur Einladung von Verkäufern/Beratern und Vereinbarung von Präsentationen.
Da die SRG seit über zehn Jahren mit der Saphir-Software gearbeitet hatte und somit entsprechende EDV-Kenntnisse vorhanden waren, stellte die Auswahl kein schwieriges Problem dar. Auf der Basis der eigens hierfür erarbeiteten Matrix fiel die Entscheidung zugunsten der Firma Landwehr aus Wietmarschen-Lohne.
Es fing gleich gut an. Die SRG konnte zum „Auftakt“ die Aus- und Zusagen der Profis bei einem ähnlich strukturierten Betrieb auf Herz und Nieren überprüfen. Außerdem hat das Landwehr-Team die Betriebsstrukturen der SRG durchleuchtet, den Datenumfang und die vorhandenen Informationen analysiert. Erst als diese Aufgaben abgeschlossen waren, hat das Team dann aktiv seine Vorschläge in ein Konzept für die Software-Umstellung eingebracht. Übrigens: Bis zur endgültigen Entscheidung für die neue Software L2 war die Landwehr-Beratung für die SRG kostenlos.
Den umfassenden Service, so Prokurist Jedermann, hat die SRG-Mannschaft genossen. „Wir haben das Gefühl gehabt, gleichberechtigte Partner zu sein. Und dass die auf Unternehmens-Bedürfnisse abgestimmte Beratung bei dem Software-Anbieter im Vordergrund steht.“ Genau dies ist auch das Ziel der Experten. Dietmar Wittrock vom Landwehr Vertrieb formuliert es so: „Wir sehen uns als Berater, die den Kunden an die Hand nehmen.“ Dazu ergänzt Marco Töben, Bereichsleiter Landwehr L2: „Beim Kunden muss die Bereitschaft zu einer guten Zusammenarbeit vorhanden sein. Das war bei der SRG der Fall.“
Noch ein wichtiger Service-Punkt. Das Schulungskonzept für die Mitarbeiter wurde ebenfalls in enger Zusammenarbeit mit der zuständigen Landwehr-Abteilung abgestimmt und individuell auf die jeweiligen Anwender-Bedürfnisse zugeschnitten. Bei Schwierigkeiten ließ die Hilfestellung nicht lange auf sich warten.
Die Einführung der neuen Software L2 bei der Stuttgarter Reinigungs-Gesellschaft geht in diesen Wochen in die letzten Runden. Ab Oktober werden die Mitarbeiter drei Monate „doppelgleisig“ fahren, dann mit Landwehr auf eine gelungene Aktion anstoßen und zu Beginn des neuen Jahres mit dem modernen, auf die heutige Zeit abgestimmten Softwaresystem arbeiten.
Das Foto entstand während einer Gesprächsrunde bei der SRG Stuttgarter Reinigungsgesellschaft. Zu sehen sind von links Wolfram Zschiesche (Geschäftsführer SRG), Ralph-Dieter Jedermann (Prokurist SRG), Marco Töben (Bereichsleiter Landwehr L2), Dietmar Wittrock (Vertrieb Landwehr L2) und Niels W. Buhrke (Freier Journalist).
Autoren des Artikel sind Niels W. Buhrke (freier Journalist) und Markus Targiel (Redakteur Rationell reinigen).